Bericht über das Stadtgespräch durch das Badeteil am 01. Juni 2019

Am 1. Juni sind wir, Ingo Mehner und einige Vertreter der Tölzer CSU, gemeinsam mit Anwohnern und Interessierten durch das Badeteil spaziert. Dabei haben wir über eine Vielzahl an Themen diskutiert. In diesem Blog-Eintrag wollen wir festhalten worüber wir bei dem Stadtgespräch gesprochen haben. Mit nachfolgenden Blogeinträgen werden wir den Stand der Umsetzung dokumentieren. Bleiben Sie aktuell und schauen Sie ab und zu auf der Seite vorbei und abonnieren Sie unseren Newsletter, der ab Herbst erscheinen wird!

Ingo Mehner im Gespräch mit Wolfgang Armbruster und einer Anwohnerin der Ludwigstr.

Ingo Mehner im Gespräch mit Wolfgang Armbruster und einer Anwohnerin der Ludwigstr.

1. Verkehrssituation:

Beginn des Gesprächs war die Tourist-Info im Badeteil. Dort wurde kurz über den Kreisverkehr gesprochen. Ein solcher wurde in der Vergangenheit immer wieder gefordert. Er fand einige Unterstützer. Die meisten Teilnehmer waren dagegen, da dies kein Unfallschwerpunkt ist und weil aufgrund der aktuellen Anordnung der Straßen vorsichtig gefahren wird.

Wie auch bei den Stadtteilspaziergängen der letzten Jahre und auch dem letzten Stadtgespräch waren Geschwindigkeitsübertretungen ein Thema. Explizit wurde die Wackersberger Straße als „Raserstrecke“ angesprochen. Hier werden wir versuchen, die Messzahlen der letzten Zeit zu veröffentlichen.

2. Gärten hinter der Touristinformation

Es wurde auf die Überlegungen der Vergangenheit hingewiesen: ein Teilnehmer hatte in der Vergangenheit bereits Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität und dem teilweisen Rückbau der Mauern gemacht, damit die Gärten stärker miteinander verbunden sind.

3. Nahversorgung

Nach Ansicht von Ingo Mehner könnte die Nahversorgungssituation verbessert werden. Dies fand nur teilweise Unterstützung. Vereinzelt wurde der Bedarf an Cafés oder einer Drogerie gesehen.

Karsten Bauer, Rene Mühlberger und Bewohner des Badeteils auf dem Weg zum Vichyplatz

Karsten Bauer, Rene Mühlberger und Bewohner des Badeteils auf dem Weg zum Vichyplatz

4. Struktur des Badeteils:

Es war für alle Beteiligten klar, dass nicht alle Grundstücke links der Isar mit Hotels bebaut werden können. Es gilt einen attraktiven Mix zu finden zwischen Hotels, anderen Fremdenverkehrsnutzungen, nicht störendem Gewerbe, Kultur und unterschiedlichen Wohnnutzungen. Bereits im Vorfeld wurde von einigen angeregt, im Badeteil für eine bessere Mischung der Wohnnutzungen zu sorgen und insbesondere für jüngere Menschen attraktiver zu werden. Bei Gastronomie könnte man auch an temporäre Nutzungen wie z.B. Food-Trucks an der Isar denken.

Voruntersuchungen zur Aufstellung eines Sanierungsgebiets finden momentan statt. Von einigen Gastgebern wurde bemängelt, dass Sie im Rahmen der Voruntersuchungen nicht befragt wurden. Hier werden wir nachhaken um sicherzustellen, dass alle Interessen abgewogen werden und um transparent zu machen, wie die unterschiedlichen Interessen einbezogen werden. Aus dem Rathaus wurde uns signalisiert, dass die Voruntersuchung bis Herbst abgeschlossen sein soll. Insgesamt wurde mehrfach bemängelt, dass die Beteiligung der Gastgeber an touristischen Entscheidungen im Badeteil zu wünschen übrig ließe.

5. Hunde im Kurpark:

Es wurde auf die erheblichen Probleme mit einigen wenigen Hundehaltern aufmerksam gemacht. Die Zahl wurde mit 5-10 geschätzt. Probleme sind Verstöße gegen die Anleinpflicht, Verschmutzung, Aggressivität.

6. Nutzung Kurhaus:

Die Nutzung des Kurhauses wurde nicht in Frage gestellt. Die Bedeutung des Kurhauses für Veranstaltungen wurde hervorgehoben. Es wurde aber nachgefragt, welche Auflagen den Nutzern gemacht werden. Außerdem wurde gebeten, dass Veranstaltungen im Vorfeld angekündigt werden, damit man sich auf Veranstaltungen einstellen kann. Problematisch war das Verhalten einiger Eigentümer, Bauträger oder Makler, welche die Wohnanlagen neben dem Kurhaus v.a. mit dem Argument „Ruhe“ verkauft haben und nicht auf die Veranstaltungen hingewiesen haben.

Große Runde im Kurpark

Große Runde im Kurpark

7. Personalhaus Asklepios:

Im Vorfeld haben wir die Anfrage bekommen, ob der von Asklepios geplante Personalbau so in Stein gemeißelt ist. Hier wurden Einkaufsmöglichkeiten und „Möglichkeiten zum Treffen“ (Cafés) angeregt. Das Thema konnten wir bei dem Stadtgespräch aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr vertieft diskutieren. Hier gehen wir aber noch gesondert auf Asklepios zu.

8. Kneipp-Becken

Dies wurde beim Stadtgespräch nur am Rande thematisiert. Unabhängig wie man zu dem Becken steht muss man feststellen, dass die Entscheidung zu dem Becken inzwischen ja getroffen wurde.

9. Gabriel-von-Seidl-Weg:

Ebenfalls im Vorfeld hat uns folgende Frage erreicht: „Die beiden Eschen der Allee am Gabriel von Seidlweg lassen ziemlich die “Flügel” hängen. Könnte man die nach Lenggrieser Vorbild (Ortseinfahrt vom Hirschbachstüberl her) “entnehmen” und im nächsten Jahr durch Bergahorn ersetzen?“

Diese Frage bringen wir in die Baumschutzkommission ein. Dieses Gremium der Stadt kümmert sich um dementsprechende Anforderungen.

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